Archive for the ‘Dabei Geblieben’ Category

Münster Nachlese

Dienstag, Oktober 4th, 2016

Was man so produziert beim Nachdenken: eines der Ergebnisse der sehr lebhaften Diskussion in Münster…

skribble-dg-munster

… in der die Sprache auch auf folgende Konferenz kam, an der ich leider nicht teilnehmen kann, zu der ich Euch aber allen rate hinzufahren und gemeinsam eine Perspektive zu erarbeiten!  Strategiekonferenz Münster: lasst uns reden

Rein in die Mühen der Ebene, rein in den Alltag, rein in die Organisierung von unten.

Dienstag, Oktober 4th, 2016

Danke an den Wiedereinsteiger JP aus Bremen für den Hinweis auf folgenden Text der Gruppe »Zweiter Mai«, den ich Euch wärmstens empfehle:

Kommt ihr mit in den Alltag?

Neue Auflage, juhu!

Montag, Oktober 3rd, 2016

Seit Freitag ist sie da und sehr bald auch im Buchladen erhältlich, die zweite und korrigierte Auflage von »Dabei Geblieben«!!! Juhu!

Found Footage: *seufz*

Sonntag, Oktober 2nd, 2016

mit-wurde-den-raum-verlassen

Das Zitat stammt aus dem bezaubernden Film »Shortbus«.

Dabei Geblieben: Österreichtour mit Start in Bayern

Donnerstag, September 22nd, 2016

Nach mehr als einem Jahr klappt es endlich auch im Süden des deutschsprachigen Raumes! Ich freue mich sehr, in meiner Heimatstadt München zu lesen sowie anschließend durch die schöne Alpenrepublik reisen zu können.
Hier die Daten (ausführliches dann nach und nach im Kalender):

1.12. 21h München, Café Marat

2.12. Salzburg, Infoladen

3.12. Wels, Infoladen

5.12. Linz, Infoladen

8.12. Wien, Infoladen im EKH

9.12., 19h Graz, Vereinsladen Combinesch, verlegt ins Sub, Kaiserfranzjosefkai 66

Dabei Geblieben in Offenbach

Donnerstag, September 22nd, 2016
14. Dezember 2016
19:00

bei »LOS!  Offenbach Solidarisch«,
Ort: Multiversum Offenbach
Bieberer Straße 13, Nähe Wilhelmsplatz
63065 Offenbach am Main

Dabei Geblieben in Graz

Donnerstag, September 22nd, 2016
9. Dezember 2016
19:00bis21:00

im Infoladen Schwarzes Radiesschen, Steinfeldgasse 2,

verlegt ins Sub, Kaiserfranzjosefkai 66, Graz

mit veganem Essen und anschließend Party

 

Dabei Geblieben in Wien

Donnerstag, September 22nd, 2016
8. Dezember 2016
20:00

im Infoladen im EKH, Details folgen!

Dabei Geblieben in Linz

Donnerstag, September 22nd, 2016
5. Dezember 2016
19:00bis21:00

im Infobeisl im Willy*Fred, Graben 3, Linz

nochwas zu Bremen…

Mittwoch, September 14th, 2016

Dank an Iván aus Hamburg für den Hinweis auf folgende Broschüre zu einer „grundlegenden Neuausrichtung linksradikaler Politik“. Sie spricht mir sehr aus dem Herzen. Ich habe beim Lesen oft an das Interview mit Samira gedacht und ihren emphatischen Satz, dass man „nah rangehen muss an die Leute“ und sie fragen, warum sie dabei sind, was sie überhaupt wollen. Die Bremer Broschüre will mal wieder was ernstnehmen und stellt grundsätzlich die Frage, was eine revolutionäre Politik ist und wie man sich organisiert. Sie ist inspiriert von den Erfahrungen der Genoss_innen aus anderen Ländern, wo es bei Zeiten durchaus ernsthafter zuging als hier.

Während des Lesens wird einem erst bewusst, was für ein schrecklicher Hobby-ismus das meiste linke Gewurschtel so ist. Und was es heißen würde, wenn man die eigenen Sprüche wirklich selber ernstnehmen würde (was die Voraussetzung dafür ist, dass es andere tun.) Es hat mir für mich selber gezeigt, dass ich früher so drauf war: ich hab es ernstgenommen und Konsequenzen gezogen, zu denen ich heute nicht mehr bereit wäre, weil mir mangels positiver gegenteiliger Erfahrung schlicht der Glaube daran fehlt, dass es sich lohnt, dass das nochmal was werden kann. Mir ist auch wirklich die Idee abhanden gekommen, was „Revolution“ überhaupt ist. Insofern finde ich die Broschüre gut, weil sie einen auf den Hosenboden der eigenen Widersprüche setzt. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob ich die tausendste Aufwärmung der „linken Organisation“ richtig finde, die man gründen muss und die ja am Ende doch immer der Partei ähnelt. Wir brauchen neue und andre Formen der Kollaboration und des Aufeinander-sich-Beziehens. Ich weiß nicht wie das geht, und ich vermute, dass sich die Bremer_innen ihr Modell in Kurdistan abgeschaut haben. Das ist berechtigt und bestimmt nicht die verkehrteste Richtung. Zur Zeit hab ich es aber eher mit den Ideen von Ivan Illich, und das geht dann doch in eine andere Richtung. Widerstand durch Nicht-mehr-Mitmachen, Organisierung durch Konvivialität. Was das im Konkreten ist, weiß ich nicht, aber die „alte Form“ spricht mich auch im neuen Lack nicht an.

Dennoch WÄRMSTENS EMPFOHLEN. Ladet Euch das Ding runter und diskutiert drüber!